Laut den statistischen Daten des Jahres 2013 kann Baidu, die am häufigsten verwendete Suchmaschine in China, auf einen Marktanteil von etwa 64 % verweisen. An zweiter Stelle folgt Qihoo 360 mit etwa 22 % und gleich dahinter Sogou (11%). Google dagegen verfügt unter allen in China verwendeten Suchmaschinen nur über 1,66 %. Demzufolge muss sich jeder, der Geschäftstätigkeiten auf dem chinesischen Markt plant, auf richtige Art und Weise im Suchmaschinenranking (SERP) von Baidu positionieren.

Da die chinesische Regierung aufgrund der Zensur ziemlich strikte Gesetze und Regeln zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) vorgibt, ist es notwendig, sich im Internet mit qualitativ hochwertigen Inhalten zu präsentieren und im anhand von Links auf sich aufmerksam zu machen. Vor allem aber gilt es, die gesetzlichen Vorschriften des Ziellands zu beachten.

Für SEO auf Baidu sind einige einfache Maßnahmen zu befolgen:

  1. Wie bei Naver in Südkorea dürfen keine doppelten Inhalte veröffentlicht werden;
  2. Für die Inhalte sollten die vereinfachten chinesischen Schriftzeichen verwendet werden;
  3. Die Inhalte sollten hochqualitativ, einzigartig und originell sein, die Länge sollte zumindest 300 Wörter betragen;
  4. Zur Verbesserung des Rankings sollten wirkungsvolle und klar verständliche Titel und Beschreibungen verwendet werden, und zwar mit vielen Schlüsselwörtern und eventuell gefolgt vom Markennamen;
  5. Im Gegensatz zu Google ist der Meta Keyword Tagbei Baidu ein wichtiger Rankingfaktor, der in allen Seiten einzufügen ist;
  6. Anders als bei sonstigen Suchmaschinen zählt bei Baidu die Anzahl an externen Links, die auf eine Seite indizieren, mehr als die Qualität;
  7. Idealerweise sollte eine Seite mit der Domain .cnverwendet werden.

Zur Einhaltung der chinesischen Gesetze sind folgende Punkte zu beachten:

  • Geben Sie die physische Adresse Ihrer chinesischen Filiale an;
  • Verwenden Sie Domains wie .cn, .com. oder .net;
  • Außerdem scheint für eine gute Positionierung auf Baidu die “ICP License” erforderlich, die von der chinesischen Regierung ausgestellt wird (sie kann auch auf der Webseite des Industrie- und IT-MInisteriums angefordert werden);
  • Achtung wegen der Zensur: In China werden viele Inhalte gesperrt, darunter die Google-Dienste und die sozialen Netzwerke. Falls Inhalte von der chinesischen Regierung auf die Blacklist gesetzt werden, wird die betreffende Seite, wenn nicht der gesamte Webauftritt, entfernt.

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